Im Teil 1 werden Sie erst einmal die atemanregenden Wirkungen
von Druck und Dehnung am eigenen Leibe erfahren.
Im Teil 2 werden folgende Behandlungstechniken vorgestellt:
Kontaktatmung, manuelle Vibrationen in der Ausatmung,
intercostale Ausstreichungen und andere atemintensivierende
Griffe
.
Eine wichtige Voraussetzung für die nachhaltige Wirkung
dieser Behandlungstechniken ist die Wahrnehmungsschulung
des Übenden. Die Atembewegung fi ndet mit dem Erfahrbaren
Atem zu ihrem ureigenen Rhythmus zurück.
Sie erlernen in dem Kurs eine gute Spürfähigkeit für Atembewegung,
Atemfrequenz und Atemrhythmus des Patienten.
Der Erfahrbare Atem bietet ein ausgearbeitetes
System von Interventionsmöglichkeiten zur Intensivierung
der Einatmung und zur Verlängerung der Ausatmung
des Patienten. Wichtig ist dabei, dass die BehandlerInnen
den Kontakt zu ihrem eigenen Atem behält. Nur als
zentrierte Person sind die PhysiotherapeutInnen in der
Lage, die Atembewegung des Patienten zu optimieren.
Der Kontakt des Patienten zu seiner eigenen Atembewegung
bildet die Basis für die Anwendung der anderen
aktiv schleimlösenden Behandlungstechniken.
Die TeilnehmerInnen sollen befähigt werden, zusätzlich
zu ihrem physiotherapeutischen Behandlungsrepertoire
ein neues praktikables Instrumentarium zur individuellen
Atemregulation bei Mukoviszidose und anderen Atemwegserkrankungen
in der einstündigen Einzelbehandlung
einzusetzen.
Themen des Kurses:
- Erarbeitung von Spürfähigkeit/Wahrnehmungsschulung
- Erfahren der Atembewegungsräume
- Wahrnehmen und Regulieren des individuellen Atemrhythmus
Erarbeiten von:
- Einatemspannung/Atem-Kraft
- Ausatemzentrierung/Bündelung des Ausatmens auf ein Zentrum hin
- Tönende Ausatmung zur Atemraumerweiterung und zur Verlängerung der Ausatmung
Wer Teil 1 (Grundkurs)
in der Vergangenheit schon
einmal absolviert hat,
kann an Teil 2 teilnehmen,
ansonsten nur
zusammenhängend buchbar! |