Die Fußreflexzonentherapie geht davon aus, dass sich auf den Fußsohlen bestimmte Zonen befinden, von denen feste Verbindungen (Reflexwege) zu den übrigen Körperregionen bestehen.
Wie auf einer Landkarte sollen sich alle Organe auf den Fußsohlen wiederfinden. Durch eine Druckpunktmassage der entsprechenden Stellen am Fuß sollen sich, über die Reflexwege, die inneren Organe und eventuelle Störungen ihrer Funktion beein-flussen lassen.
Die Organe einer Körperhälfte werden auf der Sohle des entsprechenden rechten oder linken Fußes lokalisiert. Die Methode stammt aus den USA, wo sie unter anderem von der Masseurin Eunice Ingham in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde.
Die Vorstellungen von Reflexzonen im Körper ist in der klassischen Naturheilkunde nicht unbekannt: Zu einer Reflexzone gehören alle Organe und Gewebe, die von demselben, aus der Wirbelsäule austretendem Nervenfaserbündel versorgt werden. Da diese Fasern alle in einer Zentrale nahe der Wirbelsäule (einem Ganglion) zusammen laufen, können beispielsweise durch Hautreizungen in einer Reflexzone auch innere Organe beeinflusst werden.
Das Konzept der Fußreflexzonen geht im Gegensatz zu diesen Vorstellungen aus der klassischen Naturheilkunde davon aus, dass Reflexbahnen von allen Körperregionen in die Fußsohlen ziehen. Bekannt ist, dass bereits das Gefühl der wohligen Entspannung und die sanfte Berührung durch den Therapeuten während der Massage ein ganz wesentlicher Aspekt der Heilwirkung ist.
|