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Erlernen der Behandlung von verschiedenen Skoliosen von
Kindern bis zum Erwachsenen. Betrachtung der Ursache-Folge-Ketten und deren Auswirkung auf die Skoliosen.
Eine Skoliose ist eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule,
die weder aktiv noch passiv vollständig ausgleichbar
ist. Sie ist mit einer Deformierung und gleichzeitigen
Verdrehung der Wirbelkörper, insbesondere im Scheitel
der Krümmung, verbunden.
Durch die Verdrehung (Rotation) entsteht auf der Konvexseite
der Krümmung der sog. Rippenbuckel, auf der
Gegenseite (Konkavseite) das Rippental. Die Thoraxdeformierung
ist auch an der Vorderseite des Brustkorbs zu
erkennen. Die zunehmende Verkrümmung der Wirbelsäule
ist im Allgemeinen gleichzeitig mit einer zunehmenden
Versteifung verbunden.
Eine Skoliose setzt sich in der Regel aus einer Primärund
einer Sekundärkrümmung zusammen. Die Primärkrümmung,
meist im Brustwirbelsäulenbereich, ist stärker
ausgeprägt, die Wirbelkörper zeigen die stärkeren
Deformierungen und sind stärker verdreht. Die zunehmende
Verkrümmung der Wirbelsäule geht gleichzeitig
mit einer Versteifung einher.
Theorie:
- Anatomie
- Ursachen
- Indikation/Kontraindikation
- Befundung (Stand, Sitz, RL)
- Skolioseeinteilung
- Biomechanik Fryette-Gesetz
- Zusammenhang Atlas-Skoliose
(absteigende M-Kette)
- Zusammenhang OSG-Skoliose
(aufsteigende M-Kette)
Praxis
- Palpation
- Herstellen der muskulären Balance
- Allgemeine Behandlung
- Spezifische Behandlung
- Korrekturen
- Derotation
- Atmung
- Mobilisation Becken (ant, post)
- LWS, BWS, HWS, Scapulae, Rippen
- Dehnungen
- Anleiten eines Heimprogramms
- Haltungsschulung
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