Die Behandlungsmethode PNF (Propriozeptive neuromuskuläre
Fazilitation) wurde in den Jahren 1946 bis
1951 von Dr. H. Kabat und der
Physio-therapeutin M. Knott in
den USA entwickelt. Die Begründer
des Behandlungskonzepts
gingen neue Wege, in dem sie
das Zusammenspiel des Nervensystems
mit dem Bewegungsapparat
in die physiotherapeutische
Behandlung integrierten.
Die
neurophysiologischen Grundlagen
stützen sich auf Arbeiten von
Sherrington, Gellhorn u. a.. Dem
Konzept liegt eine Behandlungsphilosophie
zu-grunde, deren
Ausgangspunkt darauf beruht,
dass jeder Mensch über latente motorische Möglichkeiten
verfügt (Kabat 1950), die durch geeignete Fazilitation
stimuliert und aktiviert werden können.
Die Fazilitation bildet die Basis des PNF-Konzepts.
Es stehen verschiedenste Fazilitationsmög-
lichkeiten zur
Verfügung, die sowohl die Propriozeptoren
wie auch die Exterozeptoren
anregen. Des weiteren
orientiert sich PNF an der
normalen motorischen Entwicklung
und an Alltagsfunktionen
wie z. B. Aufstehen, Gehen,
Treppe steigen, Greifen u. v. m..
Um diese Alltags-funktionen zu
üben werden Behandlungsbank,
Matte und Barren genutzt. PNF
fi ndet in vielen medizinischen
Fachgebieten mit unterschiedlicher
Symptomatik Anwendung, dabei kann sowohl
präventiv, kurativ oder rehabilitativ gearbeitet werden.
Diese Weiterbildung ist von den Krankenkassen anerkannt und berechtigt zur Abrechnung.
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