Das Burn-Out-Syndrom ist eine körperliche und psychische
Reaktion auf länger anhaltende und schwerwiegende Belastungen.
Die Selbsthilfemöglichkeiten des Betroffenen
sind überbeansprucht und es kommt zu einer Unfähigkeit
sich zu erholen.
Der Zustand baut sich schleichend über längere Zeit auf
und der Betroffene versucht sich „zusammenzureißen“ und
noch mehr Anstrengung aufzubieten, wodurch ein Teufelskreis
in Gang kommen kann.
Typisch sind körperliche Schwäche, Müdigkeit, Antriebslosigkeit,
Schmerzen und Lustlosigkeit. Hinzu kommen oft
Schlaf- und Konzentrationsstörungen, die das Problem weiter
verschärfen. Es kann zu einem Gefühl der Sinnlosigkeit
und inneren Leere kommen, woraus sich eine Depression
entwickeln kann.
Besonders gefährdet sind Menschen, die in helfenden Berufen
arbeiten und sehr engagiert und idealistisch ihrer Tätigkeit
nachgehen. Ihnen fällt es oft schwer, sich von den
Anforderungen abzugrenzen und eigene Bedürfnisse wichtig
zu nehmen. Hier droht Arbeits- bzw. Berufsunfähigkeit.
Ziel dieses Kurses ist es, die Ausgangssituation zu analysieren
und daraus individuell passende Fähigkeiten und
Einstellungen zu erarbeiten, die Stress und Burn-Out-Risiko
entgegen wirken.
Wichtig für den Erfolg ist die aktive Beteiligung der Teilnehmer,
daher soll zu Beginn durch entsprechende Gruppenübungen
eine förderliche Atmosphäre geschaffen werden.
Im weiteren Verlauf sollen praktische Übungen allein, als
Kleingruppenübungen oder in der Gesamtgruppe durchgeführt
werden.
- Informationsvermittlung über Stress, Burn-Out und
Depression
- Entspannungstechniken basierend auf Achtsamkeit
- Abgrenzungsfähigkeit
- Professionelle Distanz
- Herausarbeiten persönlicher und beruflicher Stärken
- Ausgleichs- und Erholungsmöglichkeiten
- Veränderung schädlicher Denkmuster
- Techniken zur Problemlösung
- Soziale Unterstützung
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